Die Preisträger des "Startkapital für Kirchen-Fördervereine 2007"
In einer Großkirchengemeinde, die aus sechzehn ehemals selbstständigen Dörfern besteht, ist es manchmal nicht ganz leicht, den eigenen Kirchturm nicht aus den Augen zu verlieren. Der Verein in Ferchesar hat in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits viel erreicht: Kleinreparaturen wurden in Eigenleistung durchgeführt, zahlreiche Veranstaltungen in der Kirche initiiert und Lektorengottesdienste abgehalten. In dem barocken Kirchenbau von 1735 blieb u. a. ein qualitätsvoller Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert erhalten, der vermutlich noch aus dem Vorgängerbau stammt. Die Kirche in Ferchesar weist zahlreiche Baumängel auf. Mit dem "Startkapital" soll jetzt ein Sanierungskonzept in Auftrag gegeben werden. | Förderverein der Dorfkirche in Ferchesar Landkreis Havelland |
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Läsikow ist eines der wenigen erhaltenen Rundlingsdörfer in Brandenburg. Malerisch gruppieren sich die schön restaurierten Bauernhäuser um den Kirchhof. Die Backsteinkirche entstand 1867 unter Einbeziehung der Ostteile einer gotischen Feldsteinkirche. Gleich drei mittelalterliche Glocken überlebten die beiden Weltkriege, bedürfen jedoch dringend einer Restaurierung. Auch die kleine Orgel aus dem 19. Jahrhundert wartet auf eine umfassende Reparatur. Zuvor jedoch müssen das Kirchendach instand gesetzt und die marode Decke des Kirchenschiffes erneuert werden. Das alles ist viel Arbeit für einen kleinen Förderverein. Doch die Läsikower sind optimistisch und haben Verbündete weit über die Grenzen ihres Dorfes hinaus gefunden. | Förderverein für Kirche und Dorf Läsikow e. V. Landkreis Ostprignitz-Ruppin |
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Die Kirche in Tempelberg ist ein klassischer Feldsteinbau, bestehend aus Westquerturm, Schiff, eingezogenem Chor und halbkreisförmiger Apsis, hübsch neben dem Dorfteich gelegen. Tempelberg gehörte zum Besitz der Johanniterkomturei Lietzen, und so geht die Entstehung der Kirche in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf den Ritterorden zurück, wovon auch das "Jerusalemer Kreuz" erzählt, das auf einem Feldsteinquader an der Südseite erhalten blieb. An den Außenmauern der Kirche zeigen sich vertikale Risse, die vermutlich auf Gründungsprobleme zurückzuführen sind. Auch der Dachstuhl muss saniert werden, nachdem eine frühere unsachgemäße Reparatur eher neue statische Probleme gebracht hatte. Der Förderkreis hat in relativ kurzer Zeit viele Einwohner motiviert, sich für ihren Dorfmittelpunkt zu engagieren. | Förderkreis der Tempelberger Kirche e. V. Landkreis Oder-Spree |
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Seitdem in der Dorfkirche von Vichel riesige Fruchtkörper des Echten Hausschwamms entdeckt worden sind, musste das Gotteshaus für Besucher gesperrt werden. Nach einer Zeit der Ratlosigkeit haben sich jetzt Menschen gefunden, die die Kirche im Dorf lassen wollen. Ein umfangreiches, gut durchdachtes Nutzungskonzept sieht das Kirchengebäude als Ort der Begegnung und der Kultur. Bis dahin jedoch ist noch viel Mühe und Arbeit nötig, um die gravierenden Bauschäden abzustellen. Der örtliche Förderverein hat einen Anfang gemacht und ist optimistisch, bald sichtbare Ergebnisse vorweisen zu können. | Förderverein Vicheler Dorfkirche e. V. Landkreis Ostprignitz-Ruppin |
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Im Jahre 1785 bittet die Gemeinde Bartschendorf den König um die Genehmigung eines eigenen Kirchengebäudes, die dreizehn (!) Jahre später auch eintrifft. Fertiggestellt wurde die Kirche im Außenbau 1803, doch schon in den direkten Folgejahren werden massive Baumängel festgestellt. | Förderverein Dreetz e. V. für die Kirche in Bartschendorf Landkreis Ostprignitz-Ruppin |
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Das angestrebte Ziel des Fördervereins ist es, den 1963/65 abgebrochenen Fachwerkturm der Werbiger Kirche wieder erstehen zu lassen. Bis dahin gibt es jedoch Bedarf für aktuelle Reparaturarbeiten. So wurden durch den Projektanten Risse in der Apsis festgestellt, was die Erarbeitung eines Baugrundgutachtens mit archäologischer Begleitung erfordert. Das "Startkapital" wird die Erstellung dieses Gutachtens ermöglichen. | Förderverein Kirchturm Werbig e. V. Landkreis Teltow-Fläming |
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